Rosa Gallica

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Die wilde Gallicarose wächst in Mittel- und Südeuropa. Es ist ein robuster, kleiner Busch, ungefähr 90 Zentimeter hoch, mit vielen kleinen Dornen auf den Zweigen. Diese Eigenschaften findet man bei vielen der veredelten Gallicarosen.

Schon die alten Griechen konnten sich über diese schönen Rosen freuen. Diese ist die älteste unserer altmodischen Rosengruppen, doch viele Sorten, die wir heute züchten, stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Farben dieser Rosen gehen vom dunklen Purpur übers Rote ins Rosa und Weiß. Die Blüten sind frei von Laub.

Rosa Gallica Officinalis kam mit den Mönchen nach Nordeuropa. Sie wurde als Medizin gegen viele verschiedene Krankheiten angewandt. Im Besonderen war sie durch ihren großen Gehalt an Vitamin C in der Hagenbutte sehr effektiv.

Beinah alle Gallicarosen haben einen schönen, reichen Duft. Die Höhe der Gallicarosen variiert zwischen 0,9 und 1,2 Meter. Einige Sorten können bis zu 1,5 Meter werden, doch generell sind die Rosen in dieser Gruppe kleiner als bei den Rosa Alba und den Damascena-Rosen.

Die Gallicarosen sind sehr pflegeleicht und können in ziemlich schlechter Erde wachsen. Weder starke Sonne noch Halbschatten behindern normalerweise den Wuchs der Rosen.

Die Gallicarosen haben viele Anwendungsmöglichkeiten, sie können sowohl einzeln, als auch in Büschen mit anderen Pflanzentypen, wie zum Beispiel Stauden gepflanzt werden. Um neues Austreiben zu fördern, kann man sofort nach dem Abblühen ausdünnen und beschneiden.

Das Frühjahrbeschneiden begrenzt sich aufs Stutzen und Abschneiden toter Zweige.